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Mit dem Swiss LithoClast® hat EMS neue Standards in punkto Sicherheit in der endoskopischen Lithotripsie gesetzt. Der erste Prototyp für die intrakorporalen Zertrümmerung von Harnsteinen wurde von EMS in Zusammenarbeit mit dem Universitätskrankenhaus von Lausanne (CHUV), über einen Zeitraum von fünf Jahren, entwickelt. Der Swiss LithoClast® ist ein intrakorporaler Kontakt - Lithotripter, der pneumatisch erzeugte Energie direkt an den Stein liefert. Die folgende vereinfachte Zeichnung erklärt die Arbeitsweise:

Das Projektil im Handstück – das der linken Kugel in der Zeichnung entspricht – wird mittels genau kontrollierten Druckluftimpulsen zu einer hohen Geschwindigkeit beschleunigt. Es wird mit einer präzisen Toleranzen von wenigen Mikrometern im Handstück geführt.
Trifft das Projektil auf die Sonde, die sich im Handstück befindet – genau wie die erste Kugel in der Reihe die folgenden Kugeln trifft – so wird seine kinetische Aufprall-Energie in mechanische Kraft umgewandelt. Die Energie überträgt sich von einer Kugel auf die andere oder, wie im Fall des Handstücks, über die Sonde bis auf den Stein.
In der gleichen Weise wie sich die letzte Kugel in der Reihe bewegt, bewegt sich die Spitze der Sonde und schlägt auf den Stein. Die Übertragung erfolgt aufgrund der elastischen Verformung der Sonde selbst. Im Vergleich zur Kugel sind Harnsteine natürlicherweise wesentlich brüchiger.
Wenn die Energie von der LithoClast®-Sonde auf den Stein übertragen wird, desintegriert der Stein. In der Regel tritt die Steinzertrümmerung nach nur wenigen Stosswellen auf. Dieses Arbeitsprinzip ermöglicht die Konstruktion der flexiblen Sonden.

SWISS LITHOCLAST® STANDARD HANDSTÜCK – DRUCKLUFT BESCHLEUNIGT EIN PROJEKTIL, UM SO EINE SPEZIFISCHE KINETISCHE ENERGIE ZU ERZEUGEN.
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